Interview mit Dr. Rümmelein, 10.5.2013

Frage: Frau Dr. R., seit wann sind Sie im Bereich ästhetische Dermatologie und Lasermedizin tätig?

Rümmelein: Meinen ersten Laser habe ich im Jahr 1998 erworben. Es war ein NeoDym YAG Laser zur Entfernung von erweiterten Gefässen im Gesicht und Besenreisern. Zuvor hatte ich ein Praktikum bei einem berühmten Schönheitsarzt in der Bayarea in L.A. gemacht und war beeindruckt, wie oft in einer dermatologischen Praxis Botox, Filler und Laser eingesetzt wurden. Mir war klar: Das muss ich lernen!

Frage: Und wie haben Sie das dann gelernt?

Rümmelein: Eine eigentliche Ausbildung für Lasermedizin gab es zu diesem Zeitpunkt nicht. Wer etwas lernen wollte, besuchte Kollegen, die bereits über gute Erfahrungen mit einem System verfügten und besuchte Kongresse. Das tue ich bin heute und besonders gerne im Ausland. Von jeder Reise bringt man neue Tricks und Tipps mit – zum Wohle unserer Patienten

Frage: Sie führen heute eine der grössten Laserpraxen der Schweiz? Ist es sinnvoll und nötig, so viele Laser zu haben?

Rümmelein: Sicher muss man sich gut überlegen, welchen Laser man kauft und welchen man lieber nicht kauft. Dank jahrelanger Erfahrung mit diversen Systemen konnte ich gut auswählen und ich kann heute sagen: Ich habe kein Gerät zu viel oder zu wenig. Meine Klinik umfasst heute 12 Geräte, welche alle mehrfach täglich im Gebrauch sind. Häufig „wandern“ wir sogar mit unseren Patienten durch die verschiedenen Räume, weil wir sogar für einen Patienten 2-3 verschiedene Systeme benötigen.

Frage: Danke für diese Auskunft.

Dr. Bettina Rümmelein in ihrer Klinik

Rümmelein: Sehr gerne.