Die sogenannte periorale Dermatitis – kennen Sie diese Diagnose?

Fast jede Frau hat mindestens einmal im Leben an und unter ihr gelitten: der perioralen Dermatitis, dem lästigen und hartnäckigen Ausschlag um den Mund herum. Meist in einer Zeit, in der es ihr sowieso nicht so gut geht, Stress ist ein häufiger Auslöser. Die Ärzte, die die Patientinnen nach längerer vergeblicher Eigenbehandlung aufsuchen, sind meist ebenfalls ratlos, wie sie behandeln sollen. Es ist tatsächlich so, dass wir wenig über die Ursache dieser rätselhaften Hautkrankheit wissen, auch gibt es keine etablierte Behandlung, keine Creme, die für die Therapie zugelassen wäre. Und überhaupt, warum sind Männer so gut wie nie betroffen? Warum bessert Cortisonsalbe, die doch sonst gegen alles hilft, nur vorübergehend, führt dann aber sogar zu einer langdauernden Verschlechterung?

Was wir wissen: nicht auf den Hauttyp abgestimmte Pflege, Feuchtigkeitscremen mit hohem Emulgator-Anteil, eine zu gut gemeinte Pflege spielen eine Rolle. Wir wissen auch, was sie nicht ist: keine Allergie, keine Akne, keine Neurodermitis, keine Virus- oder bakterielle Infektion.

Es gibt keine dermatologische Standardtherapie, die Umstellung auf hochwertige feuchtigkeitsspendende Seren ohne Zusatzstoffe bilden die Basis, bei schweren Fällen hilft auch einmal ein cortisonfreies Medikament, das aber nur für die Neurodermitis zugelassen ist, es handelt sich also um eine sogenannte Off-Label-Behandlung.

Wir haben in unserer Praxis sehr gute, auch für uns anfänglich überraschende Erfolge mit einer Belichtungsbehandlung mit dem Healite®-Gerät, das über Photoaktivierung mit LED-Licht entzündungshemmend und heilungsfördernd wirkt. Diese Behandlung ist ohne Nebenwirkungen, kann bei jedem Hauttyp in jeder Jahreszeit angewendet werden und wirkt hemmend über die Stresshormonachse auch stresslindernd, greift also an einer der Ursachen der perioralen Dermatitis an. Wir empfehlen 4-6 Sitzungen innerhalb von 2-4 Wochen je nach Schweregrad. Weitere Informationen erhalten Sie unter info@dr-ruemmelein.ch.

Augenringe oder „Du siehst ja wieder so schlecht aus!“

Haben Sie das in der letzten Zeit öfter zu hören bekommen? Denken Sie das sogar selbst, wenn Sie Ihre dunkle Augenschatten im Spiegel sehen?
Haben Sie schon die teuersten Cremen ausprobiert – ohne Erfolg? Haben Sie von allen Ärzten- auch Hautärzten – bisher nur gehört: das ist Veranlagung, da kann man nichts machen, Sie schlafen zu wenig und sind überhaupt selbst schuld mit Ihrem stressreichen Leben!?

Es stimmt, die Veranlagung spielt eine Rolle, die Haut der Lider ist bei manchen Menschen besonders dünn und empfindlich. Das Blut der kleinen Blutgefässe schimmert durch die Haut und ist für die dunkle Färbung verantwortlich. Mit Ihrem Lebenswandel hat das nichts zu tun.
In Ihrem eigenen Blut liegt die Lösung!
Im Plasma finden sich viele körpereigene Wachstumsfaktoren, die mit einem besonderen, sterilen und sicheren Verfahren extrahiert und angereichert werden. Mit einer ultradünnen Nadel gespritzt bauen sie die dünne Haut auf, sie wird kompakter, das dunkle Blut schimmert nicht mehr durch, die Hautqualität verbessert sich insgesamt, auch Fältchen verschwinden. Hyaluronsäure-Injektionen helfen jedenfalls nicht, sie führen im schlimmsten Fall sogar zu Schwellungen und anhaltenden hässlichen Tränensäcken.

Eine Kombination aus fraktioniertem Laser und thrombozytenreichem Plasma setzt hier einen natürlichen Reiz auf das Gewebe. Die Haut wird fester und dichter und damit weniger „durchsichtig“.