Dürfen Frauen in der Menopause noch Spass am Sex haben?

Viele Frauen jenseits der 50 haben die Hoffnung auf ein erfülltes Sexualleben aufgegeben, unter anderem, weil sie spüren, dass sich Ihre Scheide verändert hat.

Voraussetzung für eine gut durchblutete und gut befeuchtete Scheidenschleimhaut sind die Östrogene, deren Produktion in den Ovarien mit zunehmendem Alter abgenommen hat. Während Symptome wie Hitzewallungen und Nachtschweiss meist von alleine wieder verschwinden, werden die Beschwerden durch vaginale Atrophie, also durch das Dünnerwerden der Schleimhaut und des sie stützenden Bindegewebes immer schlimmer. Diese Atrophie der Vaginalschleimhaut zeigt sich in Trockenheit, im Verschwinden der Milchsäurebakterien und dem damit verbundenen Anstieg des pH-Wertes. Dadurch kommt es häufiger zu vaginalen Infekten. Der reduzierte Kollagengehalt des Bindegewebes führt dazu, dass die Schleimhaut nicht mehr so stabil und der Scheidenschlauch nicht mehr so straff ist. Daher reagiert die Scheide viel empfindlicher auf die mechanischen Belastungen beim Geschlechtsverkehr, das sexuelle Erleben wird immer weniger befriedigend.
Dieser Hormonmangel kann auch jüngere Frauen treffen, wenn die Eierstöcke aus Krankheitsgründen operativ entfernt werden müssen oder durch Bestrahlung nicht mehr aktiv sind. Auch nach Geburten kann es durch die hormonelle Umstellung zu ähnlichen Beschwerden kommen.
Viele Frauen können oder wollen keine Hormonersatztherapie einnehmen und finden sich deshalb mit ihren Beschwerden ab.

Die straffende und verjüngende Wirkung von Laserstrahlen ist seit vielen Jahren in der ästhetischen Medizin bekannt und bewiesen. Diese Effekte wurden in den letzten Jahren auch auf den Genitalbereich übertragen und können mittlerweile auch bei der vaginalen Atrophie erfolgreich eingesetzt werden. Schon nach einer Behandlung zeigt sich ein Wiederaufbau der vormals sehr dünnen Schleimhaut und eine Verbesserung der Durchblutung – und das komplett ohne Einsatz von Hormonen. Das gewünschte saure Scheidenmilieu stellt sich wieder ein, die Scheide ist feucht, das Bindegewebe wird gestrafft. Auch die häufig mit den vaginalen Veränderungen einhergehende urogenitale Atrophie mit verstärktem und häufigerem Harndrang kann sich bessern.

Die schonenden und non-invasiven, nicht-chirurgischen ER: YAG oder CO₂ Laserbehandlung zur Verjüngung der Vaginalschleimhaut helfen betroffenen Frauen, sich im eigenen Körper wieder wohler zu fühlen.

Laserbehandlung Vaginalverjüngng mit CO2_Laser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Infos zu der Behandlung und den weiteren Indikationen, wie zum Beispiel Inkontinenz oder Pigmentveränderungen, können Sie der Website der Dr. Rümmelein AG (Zur Homepage) entnehmen oder Sie vereinbaren unter 043 343 93 01 einen Termin an einem der beiden Standorte.

Warzen – ein lästiges Übel, dem man abhelfen kann

Warzen bzw. Verrucae vulgares, wie wir Ärzte sie nennen, werden durch Virusinfekte ausgelöst. Erreger sind hierbei die humanen Papillomaviren.

Man unterscheidet Warzen nach ihrer Lokalisation und dem klinischen Typ, so gibt es die klassischen Fusswarzen (häufig auch Dornwarzen genannt), Warzen um Nägel herum, fadenförmige Warzen und Mosaikwarzen.

Warzen werden meist von Mensch zu Mensch übertragen und treten besonders bei Kindern und Jugendlichen auf. Menschen mit Neigung zu Ekzemen sind häufiger betroffen, aber auch stärkeres Schwitzen (Schweissfüsse in Turnschuhen) und ein schlechtes Immunsystem wirken prädisponierend.

Grundsätzlich können Warzen nach Wochen bis Jahren narbenlos und spontan abheilen, dies passiert in ca. 25% der Fälle. Dennoch sollte man darauf nicht warten, weil man zum einen andere Menschen ansteckt und zu anderen auch gerade Warzen um die Fingernägel herum diese deformieren können.

Am besten vorbeugen kann man, indem man seine Haut gut schützt. Vermeiden Sie, dass Ihre Kinder Schuhe tragen, in denen sie Schweissfüsse haben. Kontrollieren Sie Ihre eigenen, aber insbesondere die Füsse Ihrer Kinder regelmässig, weil einzelne Warzen relativ leicht zu entfernen sind, ganze Warzenbeete hingegen nur schwierig zu bekämpfen sind.

Für die Behandlung haben wir ein grosses Spektrum zur Verfügung: Wir kombinieren Abtragen durch Ringmesserchen oder Laser, lokale Warzenmittel und die Vereisungstherapie (Kryotherapie). Herausschneiden muss und soll man Warzen nicht. Dies ist schmerzhaft und kann erhebliche Narben verursachen und ist auch keine sichere Entfernungsmethode, weil die Warzenviren so klein sind, dass man sie nur unter dem Elektronenmikroskop sieht. Ein Rückfall ist durch einen verbliebenen Rest somit leicht möglich.

Haben Sie keine Angst, die modernen Entfernungsmethoden sind sehr schmerzarm und sind auch kleinen Kindern zumutbar.

Fraktionierte Laserbehandlungen und plättchenreiches Plasma

PRP
Plättchenreiches Plasma (PRP) ist aus der ästhetischen Medizin nicht mehr wegzudenken. PRP kann sowohl als Kombinations- als auch als Monotherapie erfolgreich eingesetzt werden. Gewonnen wird es aus dem eigenen Blut des Patienten. Daraus wird durch Zentrifugieren das Plasma extrahiert, welches viele körpereigene Wachstumsfaktoren beinhaltet. Dieses Plasma kann durch Injektion die Regeneration von Haut und Haar stimulieren und kommt somit als Mittel zur generellen Hautverjüngung oder bei Haarausfall zum Einsatz. Diese Therapie ist als Personal Cell Therapy (PCT) bekannt.

Vom Blut getrenntes PRP wird aus der Zentrifuge genommen.

Fraktionierte Laserverfahren
Fraktionierte Laserverfahren ist ein Sammelbegriff für die Laserbehandlungen, bei welchen auf dem zu behandelnden Areal punktuell Teile der Haut abgetragen werden. Diese Abtragungen können ganz oberflächlich sein, aber auch als Kanäle tief in die Haut eindringen. Genau wie die PRP Behandlung können fraktioniere Laserbehandlungen einerseits als Monotherapie zur Erneuerung der Haut und zur Verbesserung des Hautbildes eingesetzt werden. Anderseits können die durch die fraktionierten Laser geschossenen Kanäle zur Einschleusung von Wirksubstanzen in die Haut genutzt werden. Diese Kombinationstherapien bezeichnet man als Laser-supported Drug Delivery.

„Löchrige“ Haut direkt nach einer fraktionierten Laserbehandlung.

Laser-supported Drug Delivery
Bei der Laser-supported Drug Delivery werden die durch die ablativen Lasergeräte erzeugten Kanäle genutzt, um aktive Wirksubstanzen in die Haut einzuschleusen und damit die Hautbarriere zu überwinden. Das bekannteste Beispiel hierfür ist die Laserunterstützte photodynamische Therapie, bei der Methylaminolevulinat auf die fraktioniert – meist mit einem CO2-Laser – eröffnete Haut aufgetragen wird. Aber auch für andere Wirkstoffe wird dieses Verfahren verwendet: es gibt Konzepte mit Vitamin-A-Säure, Vitamin C, Hyaluronsäure, Resveratrol etc. Auch PRP kann statt per Injektion (Mesotherapie) über die fraktionierte Laserbehandlungen in die Haut eingebracht werden.

PRP & Fraktionierte Laserbehandlungen
Die positiven Effekte von PRP in Kombination mit dem fraktionierten Laser sind also durchaus logisch: Die Kanäle in der Haut ermöglichen es dem PRP, seine gewünschten Wirkungen zu erzielen, zu welchen auch die schnellere Heilung der durch den Laser beschädigten Haut gehört. Da diese Effekte sich so wunderbar ergänzen, ist diese Behandlung als ästhetisches Standardverfahren zu empfehlen. Es gibt keinen zusätzlichen Zeitaufwand, da das Blut während der Vorbetäubungsphase abgenommen und vorbereitet werden kann und nach der fraktionierten Lasertherapie innerhalb weniger Minuten appliziert ist. Die ersten Patienten (n ≈ 50) äusserten sich durchwegs positiv über das gut verträgliche Verfahren, mit dem sich zudem die Abheilungszeit nach fraktioniertem Laser um durchschnittlich einen Tag verkürzen lässt.

Mehr Infos zu dieser kombinierten Behandlung, sowie auch zu den einzelnen Monotherapien, können Sie der Website der Dr. Rümmelein AG (Link zur Website) entnehmen oder Sie vereinbaren unter 043 343 93 01 einen Termin an einem der beiden Standorte.

Dr. Rümmelein nun auch in der Stadt Zürich

Wir haben ein turbulentes Jahr hinter uns, weshalb die Aktivität dieses Blogs etwas in den Hintergrund gerückt wurde. Nun melden wir uns jedoch mit einer freudigen Botschaft zurück: Nachdem die Praxis von Frau Dr. Rümmelein bereits seit einigen Jahren Patienten aus aller Welt in Kilchberg ZH behandelt, wurde letzten Sommer ein zweiter Standort in der Enge in Zürich eröffnet. Der alte Standort in Kilchberg bleibt weiterhin wie gewohnt bestehen, jedoch hauptsächlich unter der medizinischen Leitung von Frau Dr. Susanne Gleissner.
Der neue Standort befindet sich hinter dem Bahnhof Enge, direkt neben der Kirche im ehemaligen Pfarrhaus an der Bürglistrasse 11.
Weitere Informationen zum neuen Standort sowie die genauen Kontaktdaten finden Sie auf der Webpage der Dr. Rümmelein AG.