Frühling ist Heuschnupfenzeit. Was bedeutet das in Zeiten von Corona? Zu den allgemeinen Hygienemassnahmen gehört, dass man sich nicht ins Gesicht fassen soll. Gar nicht so einfach, wenn die Nase läuft und die Augen jucken. Was kann man tun?

Frühling ist die Zeit im Jahr, wo die Bäume blühen und das schöne Wetter nach dem Winter ins Freie lockt. Gleichzeit beginnt bereits für einige von uns im Februar die “Heuschnupfenzeit”. Erle und Hasel sind die ersten der sogenannten Frühblüher, die unsere Augen jucken und die Nase laufen lassen. Im März kommen dann die Weide, Pappel und Esche hinzu. Die Birke erreicht ihr Maximum meist im April.
Die Gräser hingegen beginnen – je nach Wetterlage – meist im Mai, begleitet von einigen Kräutern. Ende August bis Anfang September ist die lästige Zeit für Pollenallergiker vorbei.

Die Weide beginnt meist im März zu blühen.

Dieses Jahr – in Zeiten von COVID-19 – ist es besonders wichtig, den Heuschnupfen gut zu behandeln, denn aus infektiologischen Gründen sollten wir uns nur mit gut gewaschenen Händen ins Gesicht fassen. Das ist allerdings sehr schwierig, wenn die Augen unangenehm jucken und die Nase dauernd läuft.

Lassen Sie sich daher rechtzeitig beraten und mit den richtigen Heuschnupfenmitteln ausstatten. Tragen Sie immer ein Handdesinfektionsmittel bei sich, falls Sie sich die Nase putzen müssen und keinen Zugang zu Wasser und Seife haben. Verwenden Sie nur Einmal-Taschentücher und werden Sie diese direkt nach der Benutzung weg.

Pollenkalender. Quelle: blick.ch