Tätowierungen sind grundsätzlich Privatsache und unterliegen den Persönlichkeitsrechten. Dennoch kann ein Tattoo bei Bewerbungsgesprächen insbesondere für Berufe mit Kundenverkehr ein Problem darstellen. Obwohl sich Tätowierungen weiterhin steigender Beliebtheit erfreuen (in der Gruppe der unter 35-Jährigen in den Deutschsprachigen Ländern aktuell ca. 40%), ist auch der Wunsch nach einer Tattooentfernung nicht selten.

Zur Entfernung von Tattoos können verschiedene Lasersysteme eingesetzt werden.

Tätowierungen gibt es seit Tausenden von Jahren und sie werden immer beliebter. Die neuesten Zahlen gehen von ca. 40% der jüngeren Bevölkerung in den Deutschsprachigen Ländern aus, in Italien ist die Tätowierungsrate aktuell am höchsten.

Und dennoch wird auch zunehmend die Entfernung gewünscht. Sei es nun wegen unüberlegt gestochener Motive, handwerklicher Fehlschläge oder aus der Mode geratener Typen (wie z. B. das «Arschgeweih»). Vielfach wird auch eine neue Tätowierung gewünscht, das sogenannte «Cover-up».

Zur Entfernung gibt es eine Reihe von Methoden, die häufig recht brutal sind: Abschaben, Ausschneiden, Abätzen mit Säurelösung etc.

Mit Abstand die beste Methode ist die Tattooentfernung mittels gütegeschaltetem Nd:YAG- oder Rubin-Laser oder dem neueren Pikosekundenlaser. Wichtig für den Therapieerfolg ist die Lichtabsorption der Farbpigmente. Die Zersprengung der Farbpigmente in kleinste Teilchen machen deren körpereigenen Abtransport möglich. Je nach «Sprengbarkeit» der Farbe und Abtransport werden 2-20 Sitzungen benötigt.

In unserer Praxis wird ein besonderes Verfahren verwendet, welches aus drei Arbeitsschritten/Laserbehandlungen innerhalb einer Sitzung besteht. Hiermit erzielen wir seit Jahren die bestmöglichen Ergebnisse. Insbesondere können eine Vernarbung und Verfärbung der Haut grösstmöglich vermieden werden. Wir empfehlen die Laserbehandlungen nur alle zwei Monate durchzuführen. Auch dies hat nach unserer Erfahrung einen Einfluss auf ein gutes Therapieergebnis. Eine Probelaserbehandlung kann in vielen Fällen Sinn machen.

Da einige Farbpigmente beim Zerfallen als krebserregend eingestufte Stoffe freisetzen, führen wir keine Behandlungen bei grösseren mehrfarbigen Tattoos durch.