Psoriasis oder auch Schuppenflechte genannt ist eine chronisch-entzündliche Hautkrankheit. Sie ist nicht ansteckend und gutartig. Nichtsdestotrotz fühlen sich die Betroffenen aufgrund der oft gut sichtbaren Hautveränderungen stigmatisiert, was die Lebensqualität beeinträchtigen kann.

Obwohl die Schuppenflechte am ganzen Körper auftreten kann, zeigt sich diese meist an der Kopfhaut, den Ellbogen und den Knien. Bei rund zwei Dritteln der Betroffenen tritt zudem eine Nagelpsoriasis auf, was zu verdickten, verformten und unebenen Finger- und Fusszehennägel führen kann. Psoriasis kann ausserdem auch Gelenke (Psoriasis-Arthritis) befallen.

Psoriasis an sich ist nicht lebensbedrohlich, hat aber oft erhebliche Folgen für die Gesundheit, den Beruf und die Lebensqualität. In schweren Fällen kann sie zu Arbeitsunfähigkeit und Invalidität führen.

Psoriasis zeigt sich diese meist an der Kopfhaut, den Ellbogen und den Knien.

Was sind die Ursachen der Psoriasis? – Einerseits spielen genetische Veranlagung oder Immun- und Entzündungsreaktionen eine Rolle. Andererseits können aber auch externe Faktoren eine Psoriasis hervorrufen, so zum Beispiel Infektionen, Stress und Medikamente (u.A. Lithium, Malariamittel und Betablocker).

Bei Psoriatikern gelangen die Zellen der obersten Hautschicht (Epidermis) etwa siebenmal schneller an die Hautoberfläche als bei gesunden Menschen, was zur Schuppenflechte führt. Diese äussert sich durch scharf begrenzte, hellrote, trockene Areale, welche von silbrig-weissen Schuppen bedeckt sind.

Insgesamt ist die Haut trocken und die erhabenen Plaques stören ästhetisch und können jucken. Durch Kratzen verschlechtert sich der Befund.

Das Behandlungsspektrum reicht von hoch wirksamen Salben bis hin zu starken, das Immunsystem hemmenden Medikamenten. Unterstützend zu jeglicher Therapie gehört eine regelmäßige, sorgfältige und individuell abgestimmte Hautpflege.

In den letzten Jahren ergaben verschiedene Studien, dass die gleichzeitige Anwendung von physikalisch erzeugtem UV-Licht und einer medikamentösen Lokaltherapie zu schnelleren und besseren Resultaten führt als die Lokaltherapie allein. Verwendet wird bei uns die Excimer Lampe, welche sogenanntes UV-B-Schmalspektrum Licht (Wellenlänge 308 nm) abgibt. Dieses kann mit Hilfe von Schablonen genau auf den betroffenen Stellen appliziert werden, was für die Patienten eine geringe UV-Belastung bedeutet. Die Behandlung dauert – natürlich abhängig von der Zahl der Läsionen – nur wenige Minuten und sollte zweimal pro Woche erfolgen. Die Dosis wird von Behandlung zu Behandlung ein wenig gesteigert, bis eine leichte Reizung der Stelle erreicht wird.

Am Anfang jeder Behandlung muss die Diagnose stehen. Darum fängt jede Behandlung mit einer Untersuchung an, woraufhin ein therapeutisches Vorgehen ausgearbeitet wird, welches auf den Patienten zugeschnitten ist. Lassen Sie sich beraten.